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Hochbeete, Töpfe & Pflanzenregale

Zwei Richtungen: Hochbeete aus Stahl und Massivholz, von schmalen Modellen entlang der Hauswand bis zu stapelbaren 120 x 120 cm mitten auf dem Rasen, und Pflanzenregale, die nach oben bauen, wenn die Bodenfläche ausgeht. Dazwischen gibt es Pflanzkästen mit Spalier für Kletterpflanzen und dekorative Blumenständer in Marmoroptik.

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Wie tief muss das Hochbeet sein?

Die Wurzeltiefe entscheidet. Salat, Spinat, Radieschen und Kräuter kommen mit 20 cm Erde aus, während Möhren, Pastinaken und Kartoffeln 40 cm oder mehr wollen. Die Beete hier sind 30, 40 beziehungsweise 43 cm tief, und bei 30 cm verzichtest du in der Praxis auf die langen Wurzelgemüse. Rechne außerdem damit, dass die Erde in der ersten Saison einige Zentimeter absackt – fülle beim Pflanzen bis ganz an den Rand und gib im nächsten Frühjahr neue Erde obenauf.

Stahl oder Holz im Beet?

Holz isoliert besser. Die Erde hält eine gleichmäßigere Temperatur und trocknet langsamer, was sich in einer warmen Juliwoche bemerkbar macht. Der Nachteil ist, dass sich unbehandeltes Holz von unten zersetzt, und es sind die Bodenbretter, die zuerst nachgeben. Der verzinkte Stahl rostet nicht, braucht seitlich weniger Platz, weil die Wand dünn ist, und erwärmt sich im Frühjahr schneller, sodass du früher säen kannst – dafür trocknet die Erde direkt am Blech in praller Sonne auch schneller aus und muss im Juli öfter gegossen werden. Die Stahlbeete gibt es in Grün, Anthrazit und Silber, die Holzmodelle in Natur und Braun.

Was gilt auf Balkon und Terrasse?

Das Gewicht wird am ehesten übersehen. Ein Beet von 100 x 100 x 30 cm fasst rund 300 Liter Erde, und nasse Erde wiegt mehrere Hundert Kilo – prüfe die Tragfähigkeit und stell den Kasten lieber an eine tragende Wand als mitten auf den Balkonboden. Sorge außerdem dafür, dass das Wasser ablaufen kann; steht der Kasten direkt auf Holzdielen, bekommst du dunkle Flecken und auf Dauer Fäulnis darunter. Ist die Tiefe knapp, passt das schmale Beet mit 125 x 47 cm, das entlang einer Hauswand oder einem Geländer Platz findet, ohne den Durchgang zu blockieren.

Wann reicht ein Pflanzenregal statt weiterer Kästen?

Ein Pflanzenregal reicht, wenn die Bodenfläche aufgebraucht ist, das Licht aber bleibt. Pflanzenregale bauen nach oben: ein fünfstöckiges Stahlregal auf Rollen, ein S-förmiges Regal mit vier Ebenen und Böden aus Massivholz, ein Pflanzenregal aus Holz mit 61,5 cm und kleine Ständer aus schwarzem Metall für Töpfe mit 16 cm. Denk daran, dass jede Ebene die darunterliegende beschattet – stell das Sonnenhungrige nach oben und das Schattenverträgliche nach unten und dreh das Regal ab und zu um eine Vierteldrehung, damit die Pflanzen gerade wachsen. Durch die Rollen kann das Regal tagsüber der Sonne über die Terrasse folgen. Willst du die Saison stattdessen an beiden Enden verlängern, findest du Frühbeete und Folientunnel bei Gewächshäuser und Frühbeete.

Was kostet das, und was brauchst du außer dem Kasten?

Die Preise in dieser Kategorie liegen zwischen 419 und 1 629 kr. Für ein neues Beet brauchst du Erde, am besten ein Unkrautvlies gegen Wurzelunkraut auf dem Boden und etwas zum Gießen – Schläuche, Wagen und Bewässerung liegen unter Gartengeräte, Wagen und Bewässerung. Sollen die Kletterpflanzen nach oben, gibt es Kästen mit Spalier in zwei Formaten, ein Beet-Set mit 53 x 53 x 90 cm und einen schmaleren Kasten mit 32 x 32 x 108 cm. Die drehbare Komposttonne mit 160 Litern und zwei Kammern ist zudem eine Möglichkeit, auf kleiner Fläche eigene Erde zu machen: Du füllst die eine Kammer, während die andere fertig verrottet, und sparst dir einen offenen Komposthaufen im Garten.